Wir von der TSCH Langenau Abt. Triathlon fassen zusammen, warum wir am Sonntag, den 8. März mit NEIN stimmen müssen.
- Bei der Realisation eines Naturbades bleibt die Wasserfläche erhalten:
Der Platz für Schwimmer (aus jeder Altersgruppe), für den Vereinssport, den Trainingsbetrieb auf hohem Niveau, die lebensrettende Ausbildung zum Rettungsschwimmer und zur Durchführung von Grossveranstaltungen (wie der Triathlon-Tag) bleiben bestehen; das 50-Meter-Becken mit sechs Bahnen bleibt erhalten. - Bei der Realisation eines Naturbades steht das Innenbecken weiter zur Verfügung: (Klein-Kinder) Schwimmkurse im Innenbecken könnten weiterhin stattfinden. Die Kinder aus dem Raum Schopfheim können auch in Zukunft in einem geschütztem Umfeld das Schwimmen erlernen, was uns allen sehr, sehr wichtig ist! Schon heute lernen viel zu wenige Kinder schwimmen – eine weitere Einschränkung würde diese Situation weiter verschärfen.
- Bei der Realisation eines Naturbades wird die Erlebnisqualität beim Besuch des Schwimmbades erheblich gesteigert, so können vor allem auch die Sanitärbereiche auf den aktuellen technischen Stand gebracht werden. Das Baden und Schwimmen im chlorfereien Wasser ist unbestritten reizärmer und leistet zudem ein Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Die ökologische Ausgleichs- und Regenerationsfläche fördert die Artenvielfalt und ermöglicht eine ökologische, nachhaltige und ressourcenschonende Wassseraufbereitung. Das ist eine echte Win-Win Situation.
- Bei der Realisation eines Naturbades sind die wirtschftlichen Aspekte ebenso wichtig:
- der gesetzte Kostenrahmen kann durch die geringeren Baukosten eingahalten werden (inkl finanziellem Puffer), auch Förderungen sind für diese Betriebsweise durchaus möglich.
- die langfristige Sicherstellung des Betriebes wäre durch die nachweisslich geringeren Betriebskosten sichergestellt. Das damit einhergehene "nachhaltig- ökogische Image" unserer Stadt macht uns zu Vorreitern in der städtebaulichen Betrachtungsweise.
TSCH Langenau,
Abteilung Triathlon